ZONTA SAYS NO

  • Zonta says NO | Copyright: ZC Goslar
  • Zonta says NO 2019 | Copyright: ZC Goslar
  • Zonta says NO 2018 | Copyright: ZC Goslar

ZONTA SAYS NO - ZONTA sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen
Seit mehr als 15 Jahren hat ZONTA International in mehr als 33 Ländern insgesamt 43 Service-Projekte gefördert, die Gewalt an Fauen und Mädchen verhindern oder deren gesundheitliche Folgen lindern sollen.
Seit dem 25.November 2012 gibt es "ZONTA SAYS NO". Ziel dieser Kampagne ist es zu zeigen, dass ZONTA nicht wegschaut, sondern Nein sagt zu Gewalt gegen Frauen. Ausserdem wirbt ZONTA um Unterstützung für Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention von Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Die Kampagne 2020 lautet "Orange your City"

„Zonta says No - Orange your City“, so lautet das Motto, mit dem Zonta auf der ganzen Welt aktiv wird. Hierfür werden Gebäude und Wahrzeichen in orangefarbenes Licht getaucht. So etwa das Rathaus in New York City, die Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, oder der Europäischen Kommission in Brüssel.


Auch Goslar und Bad Harzburg setzen am Mittwoch, 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, von etwa 17 Uhr an orangefarbene Leuchtzeichen gegen Gewalt an Frauen. Der Förderturm des Rammelsbergs erstrahlte bereits in den vergangenen Jahren Orange, so auch die Canossasäule und der Baumwipfelpfad. In diesem Jahr kommen die Marktkirche, die Marienburg und das Rathaus dazu.

ZsN Rathaus Goslar am 25.11.2020

 

 

Die Kampagne 2019 lautet:

Zonta says No taucht das Weltkulturerbe Rammelsberg in Orange

Die Kampagne 2018 lautet:

Zonta says No taucht das Weltkulturerbe Rammelsberg in Orange

Auch der Zonta Club Goslar brachte sich in die weltweite, 16 Tage andauernde Aktion "Orange your City“ ein. Diese Kampagne, die sich gegen Gewalt an Frauen richtet, beginnt alljährlich am 25. November, dem internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen und endet am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Hierfür werden Gebäude und Wahrzeichen rund um die Erde in orangenes Licht getaucht. So etwa das Rathaus in New York City, die Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, das der Europäischen Kommission in Brüssel - und nun auch das Weltkulturerbe Rammelsberg.

Drei Nächte lang erstrahlte der Förderturm in mahnendem Orange, als Statement einer Kampagne, die 1991 vom Women’s Global Leadership Institute ins Leben gerufen wurde. „Noch heute erleben weltweit 35 Prozent aller Frauen Gewalt in ihrer Partnerschaft oder durch ihnen nahestehende Personen“, so die Präsidentin des Zonta Club Goslar, Dr. Dorothea Gräfin von Hardenberg-Koch.

Wie schon in den Jahren zuvor hätte man gern das Wahrzeichen von Goslar, die Kaiserpfalz, angestrahlt und einen Informationsstand in der belebten Innenstadt aufgestellt, aber es gab ein „No“ für die Unterstützerinnen der weltweiten Kampagne „ZontasaysNo“, sodass die Durchführung dieser Aktion in Goslar bis zuletzt infrage stand.

Retter in letzter Minute war schließlich das Museumsbergwerk Rammelsberg. Dessen Geschäftsführer und Direktor der Welterbestiftung, Gerhard Lenz, stellte sich hinter das Engagement des Zonta Clubs. „Es ist erschreckend, dass Gewalt gegen Frauen zumeist im familiären Kreis, abseits der Öffentlichkeit stattfindet. Und dabei braucht dieses Problem Öffentlichkeit!“, sagte Lenz und ermöglichte dies. Von Freitagnachmittag bis zum frühen Montagmorgen grüßte ein leuchtend orangefarbener Förderturm die zu seinen Füßen liegende Kaiserstadt.

Die Kampagne 2017 lautet:

Ehemaliges Standesamt erstrahlt in Orange

Wenn am kommenden Samstag, dem 25. November die Dunkelheit anbricht, erstrahlen in vielen Städten wichtige Gebäude in orangefarbenem Licht. Dann werden das Rathaus in New York, die Europäische Zentralbank in Frankfurt, der Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel und auch das ehemalige Goslarer Standesamt an der Rosentorstraße Teil einer weltweiten Aktion namens „Orange your Town“ der internationalen Organisation Zonta.

Licht und leuchtendes Orange am Standesamt sollen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es den im Zonta-Club Goslar organisierten Frauen um die Visualisierung eines gesellschaftlichen Problems geht, das leider nur allzu oft im Schutz dunkler Tabuisierung gedeihen kann: nach einer Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 2016 wird jede dritte Frau in Deutschland Opfer einer Gewalttat, einer Vergewaltigung oder eines Angriffs. Aber nur jede fünfte Frau, die Gewalt erfährt, nutzt die bestehenden Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen. Höchste Zeit also, ein prägnantes Zeichen für die Beseitigung und Stigmatisierung von Gewalt gegen Frauen zu setzen. Zu der Aktion des Zonta-Club Goslar sind am Samstag ab 16 Uhr herzlich all diejenigen an einen Infostand in die Rosentorstraße eingeladen, die sich informieren, austauschen und solidarisch zeigen wollen.

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