ZONTA Lesezeichen

Der ZONTA Club Goslar hat eine neue Aktivität unter dem Motto "ZONTA Lesezeichen" ins Leben gerufen. Eine Lesung mit anschließendem Autorengespräch.

2019 - „Die Hochhaus-Springerin“

Mit Julia von Lucadou gelang es Z Brummer, dem Club ein literarisches Ausnahmetalent zu sichern, das es bereits mit seinem Erstlingswerk „Die Hochhausspringerin" auf die Shortlist des Schweizer Literaturpreises brachte. Und wie schon im Vorjahr wurde das Benefiz-Event „LeseZeichen" wieder zu einem vollen Erfolg bei vollem Haus. Der Gesamterlös des Leseabends fließt nun in das geplante Frauen-Café in der Zille.

„… ein Gesicht, so symmetrisch, als habe man nur eine Gesichtshälfte erschaffen und dann gespiegelt“, mit diesen Worten beschrieb Julia von Lucadou Riva, eine von zwei Bewohnerinnen ihrer beklemmend detailreichen dystopischen  Welt in ihrem hochgelobten Debütroman „Die Hochhausspringerin“.  Ihre Stimme, mal kindlich staunend, mal munter einher plätschernd, dann wieder ein paar Nuancen tiefer zwischen resigniert und barsch daherkommend, übte eine geradezu hypnotische Wirkung aus. Über eine dreiviertel Stunde lang faszinierte die charmante Nachwuchsautorin derart, dass es in dem mit hundert Zuhörern gefüllten Saal des Mönchehaus Museums mucksmäuschenstill war. Erst als Kai Brummer mit seinem Saxophon „New York, New York“ anstimmte, kehrte Leben in das zuvor völlig gebannte Publikum zurück.

Nach der Pause, in der das Jazz-Trio „Tres Hombres“, bestehend aus Kai Brummer, Florian Hädrich und Frederik Hädrich die Stimmung um einige Grade anzuheizen verstand, folgte ein Gespräch mit der 37-jährigen Autorin, das Z Brummer mit gewohnt umfassender Sachkenntnis und viel Esprit moderierte.  „Das war Gänsehaut pur“, beschreibt Brummer die vorangegangene Lesung und schlägt vor, Lucadou solle doch den Roman persönlich als Hörbuch einlesen.  Das Publikum stimmte mit anhaltendem Applaus zu.

Das Interview gab interessante Einblicke in das facettenreiche Leben der promovierten Filmwissenschaftlerin, die für die Schriftstellerei ihren einträglichen Job als Redakteurin beim Fernsehen aufgab. „Dort verdienten andere Geld an mir. Das war der Situation der Figuren in meinem Buch sehr ähnlich“, erzählt Lucadou, die zwischen Bonn, dem schweizerischen Biel und New York hin und her pendelt. Im Anschluss wartete eine ansehnliche Schlange von Zuhörern darauf, ihr Buch von der sympathische Autorin signieren zu lassen. 

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2017 - “Die goldene Stadt”

Am 18. November 2017 fand das erste "Zonta Lesezeichen" im Mönchehaus statt. 

Sabrina Janesch hat aus ihrem Roman “Die goldene Stadt” vorgelesen.

Machu Picchu – die sagenumwobene, auf einem peruanischen Hochplateau gelegene Stadt wurde im Jahre 1887 von August Berns, einem deutschen Abenteurer, entdeckt. Die deutsche Autorin Sabrina Janesch begab sich auf die Spuren des beinah vergessenen Entdeckers und recherchierte in Deutschland und Südamerika. In ihrem von renommierten Literaturkritikern hochgelobten Abenteuerroman “Die goldene Stadt” rekonstruiert sie August Berns wechselvolle Lebensgeschichte mit viel Phantasie, sprachlicher Brillanz und Fabulierlust.

Der Gitarrist Riccardo Ferrara sorgte für musikalische Einstimmung und Begleitung durch den Abend. 

Der gesamte Erlös der kommt der Familien-Hebammen-Hilfe Goslar zugute.

 

Einige Impressionen der Veranstaltung sind auf unserer Facebook Seite