ZONTA-Kino "Starke Frauen"

Kinoveranstaltung und Themenabend 

Freitag, 8. März 2019, "DAS MÄDCHEN HIRUT", Goslarer Theater

ZONTA KINO "Starke Frauen"

Brautwerbung in Äthiopien: Die 14-jährige Hirut wird entführt, vergewaltigt und erschießt ihren Peiniger.

Aus einer wahren Geschichte macht Regisseur Mehari ein fesselndes Justizdrama voller Einblicke in das heutige Leben am Kap von Afrika. Der Fall erregte in Äthiopien so viel Aufsehen, dass er zum Wendepunkt für Frauenrechte in diesem Land wurde. Erstmals wurde Gewalt gegen Frauen als Straftat angesehen.

DAS MÄDCHEN HIRUT überzeugt als einfühlsames und modernes, sozialkritisches Kino. Der Film wurde mit dem Panorama-Preis der Berlinale ausgezeichnet, ausführende Produzentin war u.a. Angelina Jolie.

Das Programm:

  • ab 18.00 Uhr Einlass, Eintritt 15 Euro mit Imbiss
  • ab 18:30 Uhr Kurzvortrag:

Swantje Pabst

Menschenrechte - Menschenwürde

  • Ca. 19:45 Uhr Filmvorführung

Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt internationalen Hilfsprojekten von ZONTA zugute.
(www.zonta-union.de)

ZONTA KINO "Starke Frauen"

 

"Hidden Figures" (2018)

Kino Starke Frauen 2018

"Hidden Figures – unerkannte Heldinnen" ist die bisher noch nicht erzählte, unglaubliche Geschichte dreier herausragender afroamerikanischer Frauen, die zu Beginn der sechziger Jahre bei der NASA arbeiten und an vorderster Front an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind: der ersten Erdumrundung.
Eine atemberaubende Leistung, die der amerikanischen Nation neues Selbstbewusstsein gibt und die Welt aufrüttelt. Dabei kämpft das visionäre Trio um die Überwindung der Geschlechter- und Rassengrenzen.

 Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt internationalen Hilfsprojekten von Zonta zugute (www.zonta-union.de).

"SUFFRAGETTE" (2017)
Taten statt Worte

Rund 130 Besucher folgten unserer diesjährigen Einladung zum Kino- und Themenabend im Kreishaus. Z Neidhardt begrüßte die Gäste, gab einen kurzen Abriss über unsere Arbeit und erläuterte den Gästen, dass die Spenden des Abends in das Fistula-Projekt in Liberia fließen, der Zonta Club aber darüber hinaus auch Hilfsprojekte vor Ort unterstütze.
Mit dem Satz: "Wir fördern und unterstützen, wir wollen Frauen stark machen!" wies sie auf das Motto des Abends hin, nämlich Starke Frauen.

Frauenwahlrecht, Gleichberechtigung und die Stellung der Frau in der Politik waren die Schwerpunkte des Themenabends. Dafür hatten sich die Goslarer Politikerin Dorothee Prüssner und der Bad Harzburger Rechtsanwalt Philipp Piontek bereiterklärt, Kurzvorträge zu halten.

Es war ein Abend, der dem Publikum eine ganze Palette von Emotionen abforderte. Zunächst plauderte Dorothee Prüssner amüsant aus dem Nahkästchen von Frauen, die sich in "das Spiel der Dominanz", wie sie die politische Bühne bezeichnete, begeben haben. Diese werde noch immer von Männern dominiert; je höher das Amt, desto dünner sei die Luft für Frauen. "In hohen Ämtern kann kaum ein Kleid von Politikerinnen kommentarlos getragen werden. Noch vor wenigen Jahren riet man angehenden Politikerinnen, sich nicht zu sexy zu kleiden. Am besten Figur kaschierende Kostüme, flache Schuhe und eine Kurzhaarfrisur!" ulkte Prüssner.

Nach den Lachsalven für die CDU-Politikerin hatte es der junge Rechtsanwalt Philipp Piontek nicht leicht, den Besuchern die rechtlichen Grundlagen des aktiven und passiven Wahlrechts näher zu bringen. Doch Piontek spickte die trockene Materie der entsprechenden Grundgesetzartikel geschickt mit launigen Ausflügen in die Historie des Frauenwahlrechtes im In- und Ausland. Mit seinem Vortrag, der von Besuchern als "gut strukturiert" und "höchst interessant" beurteilt wurde, bereitete er eine gute Basis für den anschließenden Film "Suffragette".   

Der im Vorjahr angelaufene und vielfach ausgezeichnete Kinofilm "Suffragette - Taten statt Worte" verlangte den Zuschauern einiges ab. Er zeigte das Schicksal von zum Teil historischen Frauenfiguren in England im Jahr 1912, also sechs Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechtes in Deutschland. Frauen, die sich für das Wahlrecht, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Selbstbestimmung stark machten, wurden damals ausgegrenzt, brutal niedergeknüppelt und ins Gefängnis geworfen. Suffragetten galten als umstürzlerische Terroristinnen. Die Zuschauer waren nach dem Film sichtlich ergriffen und diskutierten emsig, während sie sich auf den Heimweg machten.

 

 

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